Das Innere der Kirche "Heilig Geist"

 
 
Der Grundriss der Kirche "Heilig Geist" hat die Form eines halbierten Achtecks mit 36m Durchmesser. Die Gemeinde gruppiert sich in fünf fächerförmig angeordneten Bankgruppen um die weit in den Raum vorspringende Altarinsel, die räumlich durch eine lichtführende Achteckkuppel betont wird. Seitlich, links und rechts des Altarbereiches, durch Betonlamellen vom Gemeinderaum getrennt, befinden sich Sakraments- und Beichtkapelle. Der Platz des Sängerchores ist unter der Orgel, auf der Ebene des Gemeinderaumes angelegt. Die an die Achteckseiten sich anschließenden rechteckigen Räume dienen der Privatandacht.
Das seitlich vom Altar stehende Vortragskreuz, versilbert mit fünf Bergkristallen und Emailplatten besetzt sowie zwei Leuchter hat Herbert Kämper, Karlsruhe, geschaffen; die übrigen Ausstattungsstücke sind vom Architekten, Werner Groh aus Karlsruhe, selber entworfen.
(Quelle: "Kirchen in der Erzdiözese Freiburg"; Herausgeber, Verlag und Druck: Fotooffset GmbH, 6900 Bregenz/Österreich in Zusammenarbeit mit dem Süd-West-Presse-Verlag, Innsbruck.)

Bilder

 
Altar
Ambo (Lesepult)
Taufbrunnen
Monstranz
Ewiges Licht
 
Beichtstuhl
 
Beichtstuhl


Die Glasbilder

Die Glasbilder in der Heilig-Geist-Kirche zu Elchesheim-Illingen wurden in den Jahren 1984 und 1985 von Josef de Ponte/ Schwaigern bei Heilbronn entworfen und gemalt. Hergestellt wurden sie in der Kunstglaswerkstätte Peter Meysen/Heidelberg.
Mit diesen Bildern sollte nicht nur der "nüchterne Kirchenraum" belebt, sondern gleichzeitig auch zum Ausdruck gebracht werden, dass es sich um eine dem Heiligen Geist geweihte Kirche handelt.
 
Folgende Geschichten aus der Bibel werden durch die Glasbilder dargestellt:

Der Tabernakel/ das Tabernakel

(lat.: tabernaculum = Zelt oder kleines Gehäuse)

Im Tabernakel wird das bei der Eucharistiefeier übrig gebliebene hl. Brot, der Leib des Herrn, aufbewahrt.
Tabernakel
Dass Jesus Christus, der auferstandene Herr, in der Gestalt des eucharistischen Brotes, im Tabernakel gegenwärtig ist, wird durch eine immer brennende Lampe, dem ewigen Licht, angezeigt.Unser Tabernakel steht auf zwei Säulen.
Er ist der Kirchenarchitektur nachempfunden (achteckig) und er besteht aus versilberten Kupferplatten und ist mit Bildplatten geschmückt. Auf ihnen sind die Sieben „Ich-bin“ Worte Jesu – in Email – dargestellt.

 
Diese Worte sind uns im Johannes-Evangelium überliefert und heißen:
Tabernakel

Die Sieben „Ich-bin“ Worte werden durch Wunder-Zeichen, Reden und Taten Jesu Christi aus dem Johannes-Evangelium dem Betrachter erläuternd nahe gebracht. Dadurch kommt zum Ausdruck, dass Jesus Christus nicht eine theoretische Lehre vorträgt, sondern für unser tägliches Leben wirkmächtig sein will und durch uns für das Heil der Welt wirken will.
 
Am 20. September 1986 kam eine Gruppe von Gemeindemitgliedern zusammen, die den Entschluss fassten:
„Wir machen unseren Tabernakel für unsere Pfarrkirche „Heilig Geist“.
Mit den sieben „Ich-bin-Worten“ Jesu, überliefert im Johannes Evangelium, war dann das Thema gefunden.
Wöchentlich traf sich die Gruppe, um den gefassten Entschluss zu verwirklichen:
Mechthilde Häusler, Wolfgang Bauer, Alban Fritz und Bernd Niklaus.
Alle brachten ihre Fähigkeiten ein und so wurde das gemeinsame Werk vollendet.
Am „Ersten Adventsonntag 1992“ wurde der Tabernakel im Hauptgottesdienst geweiht und der Gemeinde übergeben.
Das Panzer-Gehäuse wurde von der Firma „Fütterer & Minet“ in Elchesheim-Illingen hergestellt.

Der Kerzenständer der Osterkerze

Der Auftrag für den Bau eines ca. 2m hohen Osterkerzenständers für die Kirche "Heilig- Geist" stammt von Pfarrer Edgar Wörner. Das Thema des Kerzenständers lautet: "Schöpfung - gipfelnd in Jesus Christus, in der Geist-Sendung vollendet".
Der Kerzenständer wurde aus gebürstetem Aluminium gefertigt und mit 49 Holzkugeln und sieben Miniaturen aus Steg-Email versehen, welche die Schöpfungstage symbolisieren.
 
Osterkerze
Quelle: feuerfarbe/ Emailwerkstatt/ Bildband I/ 1992- 2005

Die Orgel

Orgel
Am 15.12.1970 wurde im Beisein des Herrn Pfarrer E. Wörner, des Herrn Klotz vom Architekturbüro Groh (Karlsruhe) und des Orgelbaumeisters Egbert Pfaff, die Orgel abgenommen.
Einige Pfeifen wurden aus der alten Orgel übernommen und überarbeitet. Die Metallpfeifen wurden am Kern abgeschnitten, die Kerne erneuert und die Körper neu aufgelötet. Diese Arbeit war zur Beseitigung der Kernstiche und wegen der Reduzierung des Winddruckes notwendig.
Die Holzpfeifen bekamen Oberlabien aus Metall.
Die Spiel- wie auch Registertraktur sind elektrisch. Bei der baulich bestimmten Aufstellungsart war der Bau einer mechanischen Spieltraktur ökonomisch nicht zu verwirklichen.
Der Spieltisch mit den üblichen Spielhilfen ist frei aufgestellt.
Auf ein Gehäuse wurde aus architektonischen Gründen verzichtet. In diesem speziellen Fall ohne größeren Nachteil für den Klang der Orgel. Der Aufstellungsort gewährleistet eine trichterförmige Klangabstrahlung in den Raum. Tatsache ist weiterhin, dass die Akkustik des Kirchenraumes der Orgel außerordentlich entgegenkommt.

Der Kreuzweg

 
Station 1 Station 2 Station 3 Station 4 Station 5 Station 6 Station 7
Jesus wird zum Tod verurteilt
Jesus nimmt das Kreuz auf sich
Jesus fällt zum ersten Mal unter dem Kreuz
Jesus begegnet seiner Mutter
Simon von Cyrene hilft Jesus das Kreuz zu tragen
Jesus nimmt von Veronika das Schweißtuch
Jesus fällt zum zweiten Mal unter dem Kreuz
             
Station 8 Station 9 Station 10 Station 11 Station 12 Station 13 Station 14
Jesus begegnet den weinenden Frauen von Jerusalem
Jesus fällt zum dritten Mal unter dem Kreuz
Jesus wird seiner Kleider beraubt
Jesus wird ans Kreuz genagelt
Jesus stirbt am Kreuz
Jesus wird vom Kreuz abgenommen und in den Schoß seiner Mutter gelegt
Jesus wird ins Grab gelegt